Die Dusche ist der Ort, an dem Fugen am schnellsten altern: Silikon wird grau, Zementfugen setzen Kalk an, in den Ecken bildet sich Schimmel. Eine fugenlose Dusche mit Mikrozement löst genau dieses Problem, weil Wände und Boden zu einer einzigen geschlossenen Fläche werden. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie der Aufbau funktioniert, warum die Abdichtung darunter über alles entscheidet, was eine fugenlose Dusche kostet und welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Die kurze Antwort
2.000–3.800 €für eine fugenlose Dusche mit ca. 9 m² Fläche
Eine fugenlose Dusche mit rund 8 bis 10 m² Wand- und Bodenfläche kostet inklusive Verbundabdichtung, Mikrozement und Versiegelung etwa 2.000 bis 3.800 EUR. In vielen Fällen wird direkt auf die alten Fliesen beschichtet, Abriss und Entsorgung entfallen. Nach etwa 5 bis 7 Tagen ab Abdichtung ist die Dusche benutzbar.
Was ist eine fugenlose Dusche und warum ist sie das Herzstück des fugenlosen Bads?
Eine fugenlose Dusche ist ein Duschbereich, dessen Wände und Boden nicht gefliest, sondern mit einer durchgehenden Beschichtung versehen sind. Der Standard dafür ist Mikrozement: eine mineralische Beschichtung, die in 2 bis 3 Millimetern Stärke von Hand aufgezogen und anschließend zweikomponentig versiegelt wird. Es gibt keine Fliesenfugen, keine Silikonfugen zwischen den Wandflächen und keinen sichtbaren Übergang zwischen Wand und Boden. Die Duschtrennwand aus Glas bleibt das einzige Bauteil, das an die Fläche anschließt.
Warum ausgerechnet die Dusche? Weil sie der am stärksten beanspruchte Bereich im Bad ist. Hier wirken täglich Wasser, Wärme, Seife und Kalk auf die Oberfläche ein. Bei einer gefliesten Dusche sind die Fugen die Schwachstelle: Sie nehmen Feuchtigkeit auf, verfärben sich und müssen alle paar Jahre erneuert werden. In einem fugenlosen Bad ist die Dusche deshalb der Ort, an dem der Unterschied am deutlichsten spürbar wird, sowohl in der Optik als auch in der Pflege. Viele unserer Kunden beginnen mit der Dusche und beschichten erst danach das restliche Bad.